[BSAG][N7] – „Schau nicht so doof“

Ich war kürzlich [Anm. d. Red.: Der Artikel liegt schon seit Januar ’17 im Entwurfskasten.] im N7 vom Hauptbahnhof gen Zone 101 unterwegs.
Soweit nichts ungewöhnliches.
Es bildete sich eine kleine (und ich meine wirklich kleine) Schlange.
Bei der Fahrerin ging es nämlich augenscheinlich nicht weiter.
Der Herr, der vor mir war, brauchte ein Ticket auf Bargeld und ich hatte mein MIAplus-Ticket da.
Also ging ich links am Herrn vorbei, um mein Ticket ans EKS zu halten.

Bei jedem Fahrer der BSAG war es kein Problem. Außer bei ihr.

Sie hat mich von der Seite angemacht, sagte mir in einem äußerst serviceorientiertem Ton, dass ich ja keine Geduld habe.
Als ich sie dann nur noch völlig perplex angeschaut habe, meinte sie noch zu mir, dass ich sie ja nicht so dumm anschauen brauche.

Sie hätte ja ein Ticket auf dem Terminal gehabt und nun wäre sie ja völlig durcheinander.

Unnützer Fakt zwischendurch:
Mit den Fahrkartendruckern der BSAG lassen sich zwei eTickets gleichzeitig kontrollieren.
Das eine am EKS selbst und das andere am Drucker. Der Fahrer oder auch die Fahrerin sieht dann an zwei seperaten Feldern auf ihrem Drucker, ob die Fahrkarte gültig ist oder nicht und an welchem Kontrolldingens kontrolliert wurde.

Nur wenn die Fahrerin nicht damit klar kommt, dass das EKS genau so benutzt wird, wie sich viele Fahrer das vorstellen, kann ich nichts dafür.

Man könnte ja in einem freundlichen Ton darauf hinweisen, dass man das Ticket doch auf den Drucker legen soll oder (wenn es technisch möglich ist) einfach das EKS ausschalten, sodass man gezwungen ist, beim Fahrer das Ticket auf den Drucker zu legen.

Aber nun weiß ich ja, wie die Fahrerin aussieht, dann werde ich extra für sie den Betrieb aufhalten und schriftlich um eine Genehmigung bitten, dass ich meine Fahrkarte an das EKS halten darf. 😉

Lieber Gruß,

der ex-Öffimitarbeiter

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